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Greta Adolf-Wiesner

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Die Welt - ein Trainingslab

September 28, 2026 Andreas Hafenscher

Illmitz, Seewinkel, Herbst 2026

Wie würde eine Welt aussehen, in der alle Menschen nur das denken, was sie wollen (und nicht, was sie nicht wollen)

Liebe Freunde,

Derzeit gibt es laut KI 8,3 Milliarden Menschen auf dem Planeten mit einer Zuwachsrate von 83 Milionen pro Jahr. Ki sagt mir auch, dass wir täglich 6.200 Gedanken denken (viele davon repetitiv).
Das sind also reichlich viele Gedanken, davon sind (wieder laut Ki rund ein Viertel negativer Natur) Negative Gedanken sollen uns eigentlich vor Gefahren schützen, tun aber das Gegenteil, wenn sie emotional aufgeladen sind. Sie ziehen an, wovor wir uns ängstigen.

"We perceive as we create" Anders ausgedrückt: Schritt für Schritt auf unserem Weg gestalten wir, was wir "zeitversetzt" erfahren. Unsere Realität webt sich aus unseren Gedanken, unseren Gefühlen, unserem immer nächsten Schritt.
Würden wir also nur denken, was wir an Schönem und Liebevollen zu erfahren wünschen, dann wäre die Welt eine andere.
Wir tun das aber nicht. Wir denken häufig was wir nicht wollen, machen uns Sorgen, wir sind schnell im Urteilen, im Ablehnen, in allen möglichen Formen von Kritik, vorallem in Selbstkritik.
Wir haben gelernt, dass kritisch Denken eine Tugend ist und dass wir hier sind um Probleme zu lösen. Wir wollen die Welt verändern...

Kontraste dienen, da sei gesagt, und zwar solange wir nicht bereit sind, aus dem Moment heraus das zu wollen, was wir alle wollen: Liebe, Harmonie, Schönheit, Frieden...
Unsere Gedanken stehen oft im Konflikt zueinander, wir sind ambivalent, ängstlich, wir werfen uns laufend vor, wo wir nicht gut genug sind, wofür wir uns schämen oder schuldig fühlen sollten.
Mit einem Wort: wir prolongieren unser Leiden und das Leiden der Welt.
Es braucht Mut, Klarheit und Disziplin unsere Gedanken im Zaum zu halten. Es herrscht ja kein Mangel an Gedanken aller Art und sie lassen sich jederzeit bereitwillig aufgreifen, die guten, wie die schlechten, sie stehen uns geduldig jederzeit zur Verfügung.
(Mir fällt sofort Dagobert Duck und sein ewiges Leiden um seinen Geldspeicher ein. 😅)

Die Fähigkeit zu denken ist ein Geschenk der Evolution, wir haben nur die Gebrauchsanweisung verlegt. Um GUTE Gedanken wirksam zu machen, müssen sie trainiert und wiederholt werden, wir müssen also dranbleiben an unserem Training.
Um sie zu unserer gelebten Erfahrung zu machen, müssen sie so gut gelernt sein, dass wir uns nicht mehr darum kümmern müssen.

But : there is a catch.
Hinter sorgenvollen Gedanken stecken Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle und die lassen sich nicht so leicht wegdenken, die dürfen wir "erlösen" indem wir uns ihnen stellen, sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen und sie transformieren. Gedanken sind nicht einfach WAHR, sie sind Ausdruck unserer Geschichte, von Rückschlüssen die wir gezogen haben, Strategien als Schutzmaßnahmen.
Wir neigen dann dazu sie in die Zukunft zu projizieren und damit zu verstärken.

Manche Meditationpraxen schlagen uns vor, Gedanken einfach keine Aufmerksamkeit zu schenken, sie zu sehen, wie Wolken am Himmel die kommen und gehen.
Wir können Gedanken aber auch auf ihren Inhalt prüfen und uns fragen, ob sie uns dienen oder uns eben nicht dienen und wir können NEU denken. Ob ein neuer Gedanke dient, sagt uns unser Gefühl.

Alles was uns Angst macht gilt es zu wandeln. Angst ist dabei eine Art von Platzhalter um uns aufzuzeigen, wo wir "Spielraum" haben.
Der Rat "prepare for the worst hope for the best" ist dabei kein guter Ratschlag, weil es uns auffordert zuerst mal alles zu denken, was schief gehen kann. Es macht mehr Sinn zu erforschen, welche Gedanken/Gefühle/Erfahrungen hinter unseren Ängsten stecken, sie anzuerkennen und zu WANDELN.

  • Übung: Überprüfe Deine Gedanken einen Tag lang auf ihren Wahrheitsgehalt.

  • Übung: Schreibe alle Gedanken auf, die Du für sinnvoll und hilfreich hältst - denke und fühle sie.

  • Übung: Was fühlt sich gut an für mich? Schreibe es auf.


Spirit:

Gedanken sind Energie, sie dienen als Informationsträger, sie informieren Euch über den "Status quo" und sie sind auch Bedeutungsgeber, denn Ihr schafft diese Information indem Ihr Euren Erfahrungen Bedeutung gebt. Die Zukunft ist, was Ihr als Zukunft seht und fühlt.
Nimm wahr, dass jenseits aller Gedanken DU BIST.
Nun wähle Gedanken, die Du hinter Dein ICH BIN setzen willst.
Achte darauf, dass Du die Qualitäten benennst, die DU erfahren willst.

love Spirit


Buchempfehlungen:

  • Marisa Peer:"Your mind, your rules"

  • Jim Curtis: "The book of possibilities"

ÜBER DIE FREUDE LERNEN und einige hoffentlich hilfreiche Gedanken →

ZUGANGSHINWEISE

Die/der Teilnehmer/in bestätigt mit ihrer/seiner Teilnahme an meinen Veranstaltungen, dass sie/er eigenberechtigt ist, nimmt zur Kenntnis und stimmt ausdrücklich zu, dass das Seminar keine medizinische, ärztliche, psychiatrische oder psychologische Behandlung oder Beratung beinhaltet, eine solche keinesfalls ersetzt und daher nicht für Menschen geeignet ist, die ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung oder Unterstützung bedürfen, und sie/er für ihre/seine Wahrnehmungen, Gefühle, Erkenntnisse, Einsichten, Erlebnisse, etc. selbst verantwortlich ist.

Dr. Greta Adolf-Wiesner   -   greta@adolf-wiesner.com // Clusiusgasse 1/34, 1090 Wien, AUSTRIA
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